Behandlung von Reizdarm mit TCM & Akupunktur in Zürich


 

TCM-Behandlung von Reizdarm

unsere_TCM_Ärztin

Ursachen von Reizdarm

Der Reizdarm ist eine der häufigsten Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts in der Schweiz. Typische Symptome eines Reizdarms sind Bauchschmerzen, Blähungen und Verstopfung oder Durchfälle.

Über die Ursachen des Reizdarmsyndroms gibt es zahlreiche Vermutungen, aber bislang nur wenige wissenschaftliche Studien. Als Auslöser des Reizdarmsyndroms werden unter anderem bakterielle Infektionen des Magen-Darm-Trakts, eine Störung der lokalen Immunfunktion im Bereich des Verdauungssystems und eine abnormale Darmperistaltik (Motilitätsstörung), angenommen. Wissenschaftler konnten eine ganze Reihe typischer Veränderungen im Darm von Betroffenen feststellen. Diese Veränderungen sind aber nicht spezifisch für einen Reizdarm, sondern kommen beispielsweise auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen vor. Dazu gehören:

1. Erhöhte Durchlässigkeit (Permeabilität) der Darmschleimhaut
2. Erhöhte Immunaktivität in der Darmschleimhaut
3. Infektionen des Magen-Darm-Trakts als Ursache des Reizdarms
4. Gestörte Darmmotilität (Darmbeweglichkeit)
5. Serotoninhaushalt aus dem Gleichgewicht
6. Stress ist ein bedeutsamer Auslöser
7. Zusammenhang mit gleichzeitig auftretenden Erkrankungen (Komorbiditäten)

TCM Behandlung von Reizdarm

akupunktur_1In der Schulmedizin würden oft Antibiotika gegen Reizdarm eingesetzt. Nach der Einnahme tritt meistens eine schnelle Besserung ein. Aber während das Medikament den Krankheitserreger aus dem System beseitigt, sind dadurch auch die nützlichen Bakterien (Darmflora), die uns bei der Verdauung helfen, zerstört worden. Die Fehlbesiedelung des Darmes verdünnt die Darmwand und kann deswegen leicht eine andere Entzündung herbeiführen. Man greift wieder zu Antibiotika und langsam treten am Darm chronische Beschwerden auf. Es ist ein Teufelskreis. Im Gegensatz dazu wirkt die Chinesische Medizin schonend und zugleich auch nebenwirkungsfrei. Je nach Störungsmuster werden in der Behandlung neben Akupunktur auch Tuina-Massage, Wärme oder Kräuter eingesetzt. Ausserdem ist eine Ernährungsumstellung einer der zentralen Aspekte bei einem Reizdarm, daher wird dem Patienten von unserem TCM-Therapeuten oft eine Umstellung der Ernährung nach der Lehre der 5 Elemente empfohlen.

Stressreduktion und das Finden Ihrer inneren Balance sind neben der Ernährung die wichtigsten Ansätze zur Behandlung des Reizdarms. Über die Behandlung mit Akupunktur und Heilkräuter können Darm, Körper und Geist wieder zu Harmonie finden. Akupunktur und Heilkräuter entkrampfen, entknoten und harmonisieren Ihre Darmmuskulatur, lassen die innere Anspannung sinken, so dass Ihr Fliessband im Darm wieder langsamer und gleichmässiger laufen kann. Der Stoffwechsel wird wieder angeregt, so dass Greifer und Schläuche wieder funktionieren. Nahrung und Flüssigkeit kann somit wieder umgesetzt werden.

 

Ernährungstipps bei Reizdarm

heilkräutertherapie

Es gibt für alle Patienten keinen allgemeingültigen Ernährungsplan bei Reizdarm. Immer müssen die individuellen Beschwerden berücksichtigt und analysiert werden. So kann man erkennen, durch welche Veränderung eine Verbesserung der Darmgesundheit bewirkt wird.

Im Allgemeinen sollte man auf Mehlprodukte aus ungegärtem Teig verzichten. Wenn man oft unter Blähung leidet, sollte man möglichst alle Sorten Mehlprodukte vermeiden, da sie bei der Verdauung sehr viel Gas produzieren. Man sollte besser Reis anstatt Pasta essen. Hülsenfrüchte, Zwiebeln und starke Gewürze sowie Knoblauch sollten vermieden werden.

Wenn man daneben auch von Sodbrennen und Reflux der Magensäure geplagt ist, sollte man auf Süssigkeiten, Säfte, Kaffee, saures Essen wie beispielsweise Salat mit Dressing verzichten. Die überschüssige Magensäure verdünnt die Schleimhaut des Verdauungstraktes und erhöht ihre Vulnerabilität. Die überschüssige Produktion der Magensäure wird durch unregelmässige Mahlzeiten und übermässige Nahrungsmengen verursacht. Darum ist nicht nur das was man isst wichtig, wenn man isst, wie viel man isst muss man genauso beachten.

Wenn man unter häufigen Durchfällen leidet, sollte man kaltes Essen und Trinken vermeiden, besonders Gurken, Melonen, Wassermelonen, Milch. Bewährt hat sich im Ernährungsplan bei Reizdarm ein altes Hausmittel. Kümmel macht viele Speisen bekömmlicher und schont so den Darm. Auch Pfefferminz, Fenchel, Anis und Kamille als Tee oder als Gewürz beruhigen die Verdauungsorgane. Auch der Verzehr von Blattgemüse kann hilfreich sein.

Wer diese Ernährungstipps bei Reizdarm berücksichtigt und zusätzlich für ausreichend Bewegung, aber auch Entspannung und Stressabbau sorgt, wird bald eine Besserung des Zustandes seines Verdauungstraktes feststellen können.

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